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Yeaaah wieder ein unglaublich geiles Wochenende!

22.07.2012     Diese Woche stand der Mega Event in Albstadt- Ebingen an. Der Marathon gehört mit über 3000 Startern zu den allergrößten in Deutschland. Am Freitag Abend findet jedes Jahr ein spannender und actionreicher City Sprint in der Innenstadt statt. Ich selber war zum ersten Mal in Albstadt und komme mit durchweg und überaus positiven EIndrücken zurück! Das ganze wurde durch das Team von Stephan Saalscheider wie immer bei seinen Events perfekt organisiert, die Albstädter Zuschauer sind einmalig, und meine Ergebnisse waren mehr als gut!

Am Freitag um 19: 30 starteten ca. 20 Fahrer zum Sprint über 12 Runden durch die Stadt. Die Strecke war gespickt mit Kieswellen, einer Schanze und diversen anderen Hindernissen. Der Regen und die extrem rutschigen Kopfsteinpflaster machten das ganze nicht einfacher. Für mich sollte das ganze in erster Linie ein intensives und explosives Training darstellen und natürlich sollte es Spaß machen. Mit Andy Eyring, Jochen Käß, Chris Jongewaar, Matze Prommer u.a war der Sprint auch ganz schön gut besetzt! Direkt vom Start weg konnte ich mich auf Position 2 setzen und nach einer Runde sogar die Führung übernehmen. Ich fühlte mich großartig und so war ich das ganze Rennen unter den ersten 4 Positionen. Zusammen mit Eyring, Käß und Jongewaard wechselten wir uns ab. In der letzten Runde wurde dann natürlich mit dem letzten Einsatz gefightet und es gab in dieser Runde vier !!!! Führungswechsel...Das sagt glaube ich schon alles;-) Ich konnte mich auf Platz 3 schieben und so hochzufrieden ins Ziel fahren. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht und es war denke ich auch für die Zuschauer super spannend und eine gute Werbung für unseren Sport!! Gewonnen hat Käß vor Jongewaard.

Heute morgen um 10 Uhr wurde dann der Marathon über 86 Kilometer und 1850 Hm gestartet. Zusätzlich zu den gestrigen Startern waren heute dann noch u.a. der amtierende Deutsche Meister Mani Fumic und der Olympiasieger von 1996, Bart Brentjens am Start. Das Starterfeld war also extrem hochkarätig und die Strecke durch den vielen Regen auch wesentlich anspruchsvoller als sonst.

Am ersten Berg hat Mani dann gleich mal etwas Gas gegeben und so war die Gruppe danach rund 20 Mann stark. Im weiteren Verlauf reduzierte sich diese immer weiter und irgendwann waren wir noch zu zehnt vorne. Ich spürte zu dieser Phase, dass mein Energievorrat im Körper sich dem Ende zuneigt, hatte aber nix mehr zu Essen oder Trinken dabei. Als ich bei der nächsten Verpflegung dann meine Cola bekam, ging es direkt in den zweitlängsten und steilen Anstieg hinein. So musste ich 6 Mann aus der Spitzengruppe etwas ziehen lassen. Zu viert starteten wir hinten die Verfolgung, doch wirklich näher gekommen sind wir leider nicht. Kurz darauf kam uns Fumic von vorne entgegen, aufgrund seiner Olympiavorbereitung wollte er es nach 2 Stunden etwas lockerer angehen lassen. Kurze Zeit später stand dann Jongewaard mit Plattfuß an der Strecke und nochmals paar Minuten später kam Pfrommer auch von vorne zurück, ihm war es zu schnell. So waren vorne also noch 3 Leute übrig und unsere Gruppe begann bei Platz 4. Ich hegte noch leise Hoffnungen, dass Eyring oder Bauer vorne vielleicht noch zurückfallen und wir somit noch die Chance auf Platz 3 haben, aber die beiden waren sehr gut Unterwegs und so ging es bei uns um Platz 4. An den letzten steilen Rampen wurde ich bis auf einen alle weiteren Begleiter los und so musste bei uns der Zielsprint entscheiden, wobei man schon 2 Kurven vor der Zielgerade vorne sein muss, da diese zu kurz zum Überholen ist...Taktisch klug setzte ich mich nach vorne und fuhr so glücklich als 4. bei diesem absoluten Klassiker der Marathonszene ins Ziel. Gewonnen hat auch heute Jochen Käß vor Markus Bauer und Andy Eyring.

Nächste Woche geht es um die Baden Württembergischen Meistertitel im Cross Country. Mit der aktuellen Form gibt es dort für mich nur ein Ziel....;)

 

Die Serie geht weiter! Podium in der Schweiz

17.07.2012     Beim BMC Racing Cup in Davos/ SUI konnte ich am Sonntag den nächsten Podestplatz einfahren. Schon am Samstag bin ich zusammen mit meinem Teamkollegen Martin Frey in die Schweizer Berge gefahren, um die Strecke in Ruhe anschauen zu können und am Sonntag mit frischen Beinen am Start zu stehen. Nach dem Dauerregen war die Strecke sehr matschig und dadurch auch technisch nicht ganz einfach. Trotzdem gefiel sie mir recht gut und ich freute mich rießig, endlich mal wieder Cross Country Rennen zu fahren. Ist halt doch was ganz anderes wie Marathon..

Am Sonntagmorgen hat der Regen dann zum Glück nachgelassen und so standen wir bei kühlen Temperaturen am Start zum Rennen über 6 Runden. Schon in der ersten Runde konnte ich in die Spitzengruppe vorfahren und diese mit einer Attacke auf 3 Mann reduzieren. So waren wir drei Runden lang unterwegs, und ich war mir sicher, der stärkste in der Gruppe zu sein und die anderen später abhängen zu können. Das hab ich dann quasi auch geschafft, jedoch kamen zeitgleich 2 andere Fahrer von hinten und schlossen zu mir auf, so dass wir weiterhin zu dritt vorne waren. In der nächsten Runde konnten wir einen Begleiter abhängen und waren für die letzten beiden Runden noch zu zweit. Ich fühlte mich immer noch sehr gut, jedoch musste ich nach einer technischen Passage ein Loch von ca. 20 Meter entstehen lassen und schaffte es in der Folge nicht mehr, diese Lücke zu schließen, auch weil mein schwerster Gang aufgrund des Matsches nicht mehr funktionierte. Trotz allem sehr zufrieden überquerte ich nach 1:12 Stunden als zweiter rund 15 Sekunden hinter dem Ersten die Ziellinie!

Teamkollege Frey wurde in der Juniorenklasse 3. und somit war es ein sehr erfolgreiches WE für uns!

 

Wieder Podium beim Dolomiti Superbike

08.07.2012     Gestern konnte ich beim Dolomiti Superbike in Villabassa/ ITA meine nächste Podiumsplatzierung in dieser Saison erreichen. Das Rennen zählt zu den ganz großen Klassikern in Europa und somit zu den wichtigsten Marathon Veranstaltungen des Jahres. Zusätzlich gehörte das Event dieses Jahr zur Marathon World Series, d.h. eine Top 20 Platzierung im Overall sichert einem das Ticket für die Weltmeisterschaft. 

Es war nahezu wieder die gesamte Elite der Marathon Welt am Start und so war ich mir bewusst, dass das Top 20 Ergebnis sehr schwer werden würde. Darüberhinaus wollte ich bei den U 23 mindestens auf dem Podium stehen. Mit einer gehörigen Portion Respekt vor den krassen Daten der Strecke, 120 Kilometer mit 3800 Höhenmeter gespickt, ging es um 7: 30 los. Das besondere bei diesem Start ist, dass man trotz der frühen Startzeit das Gefühl hat, das bereits das ganze Dorf wach ist und an der Strecke steht um die Fahrer anzufeuern. 

Wie eigentlich immer geht es bei mir am ersten langen Berg noch nicht perfekt und so ordnete ich mich irgendwo bei Platz 30 ein. Jedoch wusste ich auch, dass es im Laufe des Rennens bei mir immer besser gehen wird und die Distanz mir mittlerweile keine gravierenden Probleme mehr machen sollte. So war es dann auch und ich konnte mich während des Rennen kontinuierlich nach vorne arbeiten!

Jedoch musste ich heute an den langen Anstiegen doch seeeeehr leiden, es ist halt was anderes ob man Zuhause 300 Höhenmeter am Stück fährt oder hier in den Dolomiten 700 oder 800 Hm am Stück. Am Ende konnte ich mit dem 24. Platz und dem 2. bei der U 23 dann ein starkes Rennen beenden dann ein starkes Rennen beenden, leider hat es nicht ganz für die WM Norm gereicht und auch in der U 23 hätte ich natürlich gerne gewonnen! ;) 

 

Bronze Medaille bei der Europameisterschaft!

17.06.2012     YEEEEEEEEEESSSS!!! Ich bin überglücklich und hochzufrieden über das heutige Rennen! Es war für mich einer der absoluten Saisonhöhepunkte wenn nicht sogar DER Höhepunkt der ganzen Saison. Ich hatte mir sehr viel vorgenommen für den heutigen Tag und die letzten Wochen im Training viel für dieses Rennen gearbeitet...Und es hat sich, zum Glück, gelohnt!!

Der Reihe nach: Schon am Donnerstag sind wir mit dem ganzen Team nach Tschechien gefahren, um uns optimal auf das Rennen einzustimmen und vorzubereiten. Am Freitag und Samstag haben wir uns dann gemeinsam einige Passagen der Strecke angeschaut und ich hatte viel Spaß und die Strecke war super! Technisch, viele Singletrials, harte, nicht zu lange Berge. Ich fühlte mich sehr gut und hatte die Trans Germany gut verdaut. Auch der Kopf war bereit für diese Herausforderung und ich war sehr fokussiert ohne jedoch die nötige Lockerheit zu verlieren.

Mit meinem Teamkollegen und sehr guten Freund Simon "Stibi" Stiebjahn habe ich in den Tagen vor dem Rennen natürlich die ein oder andere mögliche Situation des Rennens durchgespielt, dabei haben wir sicher auch von einer Medaille geträumt, doch wir wussten auch, dass insbesondere mit Marek Rauchfuss (Top 20 Cross Country WC), Hermann Pernsteiner und den Braidot Brüdern Luca und Daniele (letzte Woche bei der Cross Country EM Platz 3 und 6) sehr, sehr starke Konkurrenz da war.

Am Renntag fühlte ich mich gut und bereit für den 102 Kilometer langen Kampf Mann gegen Mann. Direkt vom Start weg wurde ein extrem schnelles Tempo angeschlagen und das Feld war aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Ich konnte mich jedoch gleich gut einsortieren und Stibi und ich lagen auf den Plätzen 4 und 5. DIe Braidot Brüder und Rauchfuss waren etwas vor uns. Bis Kilometer 40 waren wir so zusammen in einer größeren Gruppe unterwegs und alles lief nach Plan. Nach einer Abfahrt und der folgenden Feedzone teilte sich leider unsere Gruppe und ich war im hinteren Teil. Vorerst konnte man nicht überholen und so ist der Abstand etwas angewachsen. Ich war mir am Anfang eigentlich sicher, dass wir gleich wieder zu den anderen aufschließen, doch in der vorderen Gruppe machte kein geringerer als Urs Huber das Tempo. So hatte ich hinten dann logischerweise schlechte Karten, um wieder näher zu kommen. Kurz darauf überholte ich Braidot und sein Bruder muss wohl zu diesem Zeitpunkt doch schon hinter uns gewesen sein, denn ich bekam die Info, dass ich auf Position 3 fahre!

Rund 5 Kilometer danach passierte dann schon wieder was, was dieses Jahr irgendwie viel zu oft passiert! Plattfuß! :( Keine Ahnung wie, auf jedenfall war der Reifen aufgeschlitzt...Zum Glück fuhr mein Teamkollege Stefan Sahm nur wenige Meter hinter mir und nach kurzem Dialog und meiner Chance auf die Medaille gab er mir sein Laufrad. Auch an dieses Stelle nochmal ein ganz, ganz großes Dankeschön!!!!

Mit dem neuen Laufrad ging es weiter, von nun an bis ins Ziel alleine...Ich passierte zwar noch einige Konkurrenten, jedoch hängte ich die auch alle sofort wieder ab und hatte so quasi wieder ein 55 Kilometer langes Einzelzeitfahren:) So war es nicht überraschend, dass ich gegen die größere Gruppe vorne mit u.a. Huber, Dietsch, Stibi und Rauchfuss keine Chance hatte. Trotzdem gab ich alles und kämpfte am Limit. Denn ein Rennen ist erst im Ziel zu Ende und grade bei einer technsichen Strecke wie heute kann viel passieren.

Letzen Endes kamen aber alle anderen vor mir und auch ich ohne weitere Zwischenfälle ins Ziel und ich konnte überglücklich auf Platz 3 bei der Europameisterschaft U 23 ins Ziel fahren! Und dann noch die große Freude, Stibi hat dank einer taktisch intelligenten "Abkürzung" über die Wiese im Sprint gegen Rauchfuss gewonnen und ist somit neuer Europameister!!! Ich bin so stolz auf ihn und freue mich rießig mit ihm und für ihn!! Diese Linie wenige hundert Meter vor dem Ziel hatten wir am Tag davor noch inspiziert....Es hat sich wohl gelohnt!!! ;-)))

Die anschließende Siegerehrung mit der Deutschen Nationalhymne war dann ein ganz, ganz besonderer Moment und wohl einer der besten in meinem Leben! Noch nie stand ich während die Hymne gespielt wurde selber auf dem Podium...einfach Geil!!!

 

Trans Germany

06.06.2012     Vom 6. bis zum 9. Juni findet dieses Jahr die Trans Germany statt. Die Strecke führt von Sonthofen über Pfronten, Lermoos und Seefeld nach Garmisch! Ich werde hier versuchen jeden Tag ein kurzes Update zu posten!

1. Etappe, Sonthofen- Pfronten

Die Trans Germany beginnt fast schon traditionell mit der Königsetappe. So standen gestern auf dem 74 Kilometer langen Weg von Sonthofen nach Pfronten knapp 2800 Höhenmeter im Weg. Es sollte also sehr hart wurden. Und für mich wurde es das tatsächlich, eine Magenverstimmung, die wohl von einer falschen Essenswahl beim Abendessen verursacht wurde, sorgte dafür, dass meine Beine relativ kraftlos und ich ohne Energie war.

Trotzdem lieferte ich einen guten Kampf und gegen Ende der Etappe konnte ich auch wieder pushen und hatte ein besseres Gefühl. So kam ich nach 3: 20 als 21. ins Ziel. Aufgrund der Umstände war dieses Ergebnis immer noch durchaus respektabel! Außerdem ist hier auch nahezu die gesamte europäische Marathon Elite inclusive dem amtierenden Weltmeister Christoph Sauser am Start, der die erste Etappe auch souverän gewinnen konnte.  So war ich immerhin noch als 10. Deutscher klassiert und konnte aufgrund der guten Leistung am Ende zuversichtlich auf die 2. Etappe schauen.

 

 

2. Etappe, Pfronten- Lermoos

Nach der Königsetappe gestern stand heute erneut ein sehr harter Abschnitt vor uns. 79 Km und 2300 Hm waren die Eckdaten des heutigen Tages. Zu unserer Freude war das Wetter angenehm warm und sonnig! Ich fühlte mich vieeel besser wie gestern und so machte das Rennenfahren auch wieder deutlich mehr Spaß. Über den ersten Berg konnte ich am Ende der ersten Gruppe mit allen Favoriten fahren, doch am zweiten Berg musste ich dann leider reißen lassen. Es fehlen im Moment noch die oberen 5 % und ich kann noch nicht richtig in den roten Bereich drehen!

Nach und nach entstand so eine größere Verfolgergruppe in der das Tempo eher easy war. Zu Beginn des letzten langen Anstieges konnten sich dann 5 Mann etwas absetzen und ich hatte in diesem Moment nicht die Beine um mitzugehen. Aber auch wir waren kurz darauf noch zu fünft und konnten den Rest der Gruppe distanzieren. Im weiteren Verlauf des Anstiegs waren die Beine wieder gut und ich konnte meine Begleiter, zu denen auch mein Teamkollege Tim Böhme gehörte, etwas distanzieren. Tim schloss in der Folge wieder zu mir auf uns gemeinsam versuchten wir nochmal alles, um die 5 " Ausreißer" wieder einzuholen. Leider ohne Erfolg, so finishten wir als 18. und 19. der heutigen Etappe. Auf den ersten Blick bin ich heute zwar "nur" 2 Plätze besser als gestern, jedoch mit einem deutlich besseren Gefühl und vorallem nur halb so viel Rückstand (7 Min) auf den Sieger im Vergleich zu gestern.(15 Min)

Deswegen war ich heute mit meiner Leistung sehr zufrieden, und ich bin sehr optimistisch, dass es die nächsten beiden Tage nochmals besser geht! 

 

 

3. Etappe, Lermoos- Seefeld

Die heutige Etappe war geprägt von zwei langen und harten Bergen eher am Anfang, dann einer langen flachen Abfahrt in einem wunderschönen Tal und am Ende ein welliges Auf und Ab im Cross Country Stil. Mit 58 Km und 1900 Hm war es auch die kürzeste Etappe der diesjährigen Trans Germany. Nach dem ersten Berg fand ich mich in einer kleinen Gruppe mit Carsten Bresser und Karl zusammen wieder, leider war die Spitzengruppe oben am Gipfel wieder wenige hundert Meter schneller...Den zweiten Berg kämpften wir uns dann zusammen hoch, haben dort unter anderem noch Tim aufgefahren und so waren wir in der Abfahrt 8 Leute. Insbesondere nach den beiden Bergen fühlte ich mich sehr gut, so dass ich am Ende die kurzen Wellen nochmals richtig mit Zug hochgefahren bin, unter anderem auch als Training für nächste Woche, wo uns vermutlich ein ähnliches Profil erwartet. Den Sprint unserer Gruppe konnte ich dann gewinnen und so wieder auf Platz 19 in der Tageswertung finishen. 

 

 

4. Etappe, Seefeld- Garmisch- Partenkirchen

Es erwarteten uns nochmal 79 Kilometer und kaltes Regenwetter, dafür nur 1700 Hm. Zwei kurze (jeweils 300hm) Rampen am Anfang sorgten dafür, dass man trotzdem gleich ins Schwitzen kam, bevor es viele Km leicht abfallend durchs Tal ging, bevor am Ende mit dem "Hausberg" die letzte große Herausforderung im Weg stand. Für uns war das wichtigste Ziel heute, Thomas Dietsch auf Platz 3 im Gesamtklassement zu halten! Endlich schaffte ich es heute mal, den Kontakt zur Spitzengruppe auch am Anfang zu halten und so war ich von Anfang an bei der Musik dabei. Ich hab mich heute sehr gut gefühlt und konnte so meinen Teil zu Toms Gesamtplatzierung beitragen. Am Schlussanstieg fehlten mir dann leider ein paar Körner, die ich unterwegs rausgeblasen hatte, um mit der Gruppe um Platz 14 über den Berg zu gehen, so musste ich mich die letzten Kilometer alleine durchschlagen. Bei Tempo 80!!! in der Abfahrt, ca. 8 Grad auf dem Gipfel, dichtem Nebel und starkem Regen war dies ganz schön hart;) Trotzdem bin ich am Ende gut und zufrieden auf Platz 18 im Ziel in Garmisch angekommen. Auch in der Gesamtwertung war ich dann auf Platz 18. Thomas blieb auf seinem 3 Platz und die 3 anderen von uns waren 13,14,15. (Stefan, Tim, Karl)

In Anbetracht des Starterfeldes und insbesondere auch den Abständen nach vorne zu den Profis kann ich doch sehr zufrieden sein mit meiner Performance! Im Vergleich zur Transalp im letzten Jahr war das doch eine ganz erhebliche Verbesserung...

Jetzt steht die Regeneration im Vordergrund, bevor es am Donnerstag nach Tschechien geht, wo dann am Sonntag um 8:30 der Startschuss für die 100 Km lange Europameisterschaft ist.

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