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Erstes Rennen, leider nicht der erste Sieg...:)

05.02.2013     Am Sonntag war es endlich so weit: Die Saison 2013 ging mit Startnummer am Lenker los. Wie schon im letzten Jahr eröffnete ich die Saison beim "ICE Rider" in Schömberg im Schwarzwald. Nach Platz 5 im vergangenen Jahr formulierte ich vor einigen Wochen das Ziel, dieses Jahr dieses Rennen gewinnen zu wollen. 

Dieses Ziel habe ich mir gesetzt, bevor die schwierige Phase begann, in der ich die vergangenen Wochen nur sehr eingeschränkt trainieren konnte und zwischendurch auch zweimal mehr oder weniger krank war. Ich habe zwar bisher die ganze Vorbereitungsperiode seit Mitte Oktober in Vollzeit gearbeitet bzw. Praktika gemacht, jedoch war es insbesondere den kompletten Januar über sehr schwierig, da ich hier jeden Tag komplett im stehen arbeiten musste und so nach Feierabend schon kaputt war, bevor ich überhaupt mit dem Training begonnen habe...

Nach dieser ganzen Vorgeschichte war es für mich dann klar, dass der Sieg eher schwierig bis unmöglich wird, zwischendurch erwägte ich sogar einen Verzicht auf das Rennen. Jedoch war die Motivation dann doch groß, und so stand ich in einem sehr hochkarätig besetzten Feld am Start. Die Bedingungen waren, wie es sich bei diesem Namen gehört, matschig, eisig, kalt und seeeehr dreckig! :)

Am ersten Berg forcierte Nationalfahrerkollege Markus Bauer das Tempo und oben waren wir nur noch zu fünft. Diese Spitzengruppe sollte dann für knapp 3 Runden Bestand haben, auch wenn Bauer immer wieder mit etwas taktischer Spielerei versuchte, seinen Teamkollegen Kleiber in Front zu bringen. Ein Fahrer hat es offenbar auch nicht für nötig gehalten, Führungen zu fahren, stattdessen lümmelte er immer auf der letzten Position rum, aber als es dann zur Sache ging, konnte er plötzlich doch am Gas drehen..Nicht die feine englische Art aber egal...

Fakt ist, als Bauer kurz vor Ende der dritten von 4 Runden attackiert hat, habe ich versucht mitzugehen, und bin dabei explodiert...:) Erschwerend kam hinzu, dass meine beiden letzten Gänge wegen dem Matsch nicht mehr eingelegt werden konnten und so verlor ich den Kontakt. Am langen Anstieg in der letzten Runde bekam ich dann auch noch Krämpfe und kurz danach noch einen schleichenden Plattfuß im Vorderrad...

Ins Ziel kam ich so wieder als 5., wie im letzten Jahr...Etwas enttäuscht war ich schon, dass ich nicht auf dem Podium gefinisht habe, aber mit der ganzen Vorgeschichte und dem suboptimalen Training war ich dann doch mit der Verfassung ganz zufrieden. Schließlich will ich erst am 12. Mai Topform haben...;-)